Archiv der Kategorie 'USA'

Kanadas Gedankenpolizei


Stop the Human Rights Commission

Eine Übersetzug des Artikels Canada’s thought police von Jonah Goldberg in der Los Angeles Times:

Kanadas Gedankenpolizei

Ein Prozess, der Fragen über das Gleichgewicht von Meinungsfreiheit und Toleranz aufwirft

Mark Steyn, mein Freund, Kollege und natürlich fähigster politischer Schreiber dieser Tage, steht wegen eines Gedankenverbrechens unter Anklage.

Steyn - ein Ein-Mann-Medien-Imperium in New Hampshire - wurde vor ein paar Jahren in Macleans’s veröffentlicht. Jetzt ist das Magazin und seine Redakteure vor dem Menschenrechts-Strafgericht von British Columbia auf der Anklagebank mit der Beschuldigung gegen das dortige Volksverhetzungs-Gesetz verstoßen zu haben, indem sie die Arbeit eines Hasspredigers, namentlich Mark Steyn, verbreitet haben. Eine ähnliche Anklage ist vor der nationalen Variante dieses Känguru-Gerichts anhängig, der Kanadischen Menschenrechtskommission.

Die Fakten haben zwar nichts mit der Anklage zu tun, aber sie sollen dennoch erwähnt werden. Im Maclean’s gab es ein Exzerpt aus Steyn’s Bestseller “America Allein.” 

Davon fühlte sich der Islamische Kongress Kanadas (CIC) beleidigt. In seiner Beschwerde behauptete er das Magazin sei “schamlos islamophobisch” und “setzt Kandische Moslems Hass und Verachtung aus”. Besonders empört war man über Steyn’s Argument, daß die steigende Geburtenrate von Moslems in Europa Nichtmoslems zu “einem Engegenkommen gegenüber ihren radikal-islamischen Landsmännern” zwingen wird. 

Man beachte: Steyn’s Artikel wurde im Jahre 2006 veröffentlicht, also bevor Rowan Williams, der Erzbischof von Canterbury sagte, daß die Einführung einiger Elemente der Scharia in die britischen Gesetze “unvermeidbar” sei - im Geiste “konstruktiven Entgegenkommens”.

Nun meinen Sie vielleicht, daß wenn Steyn eine Gelegenheit gehabt hätte, Williams oder jemand anderes, der diese Sichtweise vertrat, zu zitieren, er und Maclean’s nicht in Schwierigkeiten sein könnten. Da täuschen Sie sich. Eine der Hauptpunkte des Konzils bei dem Artikel ist das Zitat eines norwegischen Imams, der sagte, daß “die Menge der Muslime sich vergrößert, wie Moskitos”. Auch ein genaues Zitat ist keine Entschuldigung, wenn damit angegriffen wird.

Tatsächlich scheint es so, daß es überhaupt keine Ausflucht bei Anklagen wegen der Beförderung von “Hass” gibt. In den 31 Jahren seines Bestehens hat die Menschenrechtskommission nie einen Fall als unbegründet fallen gelassen.

Der Islamische Kongress forderte erst, daß Macleans’s in dem Magazin einen gleich großen und frei benutzaren Platz für eine Gegendarstellung zur Verfügung stellt. Das verweigerte der Herausgeber. Also schleppte der Kongress das Magazin vors “Gericht”, nur daß es kein richtiges Gericht war. Diese Tribunale noch rigoroser als Militärgerichte. Beweisführung gibt es nicht und - nochmals - Wahrheit zählt als Verteidigung nicht.

Warum sollte man sich auch mit Beweisen aufhalten? Im wesentlichen wird unter Volksverhetzung alles verstanden, was jemand, der sich in die Opferrolle begeben mag, als Angriff sieht. Folglich ist die Beweislast schon erbracht, sobald sich eine Gruppe hinreichend angegriffen fühlt, daß sie eine Beschwerde bei der Menschenrechtskommission einreicht.

Meinungsfreiheit, meinen Sie? Dean Steacy, einer der Untersuchungsrichter der nationalen Kommission Kanadas erklärt uns das sehr hübsch: “Meinungsfreiheit ist ein amerikanisches Konzept, also gebe ich da gar nichts drauf.” Den Punkt für Ehrlichkeit kann man ihm nicht streitig machen.

(den Rest bitte im Original lesen - Übersetzungen werden natürlich gern in den Artikel eingebaut)

Hier noch ein Link mit der scheinbar zugehörigen Stellungnahme der CIC.

Ehemaliger Terrorist unterstützt Israel

Walid Shoebat, der als ehemaliges Mitglied des militärischen Flügels der PLO in den 70ern versuchte israelische Soldaten zu lynchen, ist heute einer der besten PR-Leute des jüdischen Staates gegen den palästinensischen Terror. In einem Exklusiv-Interview erklärt er Ynet, daß er dazu erzogen wurde, Juden von seiner Kindheit an zu hassen und Unterstützer Israels wurde, nachdem er die Bibel gelesen hatte.

Übersetzung von Yitzhak Benhorins Former terrorist at Israel’s service

Washington - “Als Kind war ich ein Opfer der Gehirnwäsche. Mir wurden Lieder über das Töten von Juden beigebracht. Heute sehe ich millionen anderer Kinder die in gleicher Weise Opfer einer faschistischen Ideologie sind”, sagt Walid Shoebat zu Ynet.

Shoebat, ein ehemaliger Terrorist aus der Stadt Beit Sahour, der beinahe einen israelischen Soldaten lynchte und Sprengfallen legte, ist heute einer der besten PR-Leute des Staates Israel in den Vereinigten Staaten.

Shoebat ist eine Ein-Mann-PR-Maschine. Er gibt Fernseh- und Radiointerviews, redet überall in den USA und hat sogar schon vier Bücher geschrieben, in denen er seine Vergangenheit als Terrorist mitte der 70er nacherzählt und seinen persönlichen Wandel den er durchlief, als er zum Christentum konvertierte und einer der begeistertsten Predigers gegen den radikalen Islam und für den Staat Israel wurde.

Sein Behauptung, daß es keinen Unterschied zwischen Hamas und al-Qaeda gibt, hat Moslems und Araber erzürnt - in den USA wie in der Westbank.

Amokschütze in Gaza. Kein Unterschied zur al-Qaeda

Als ein Interviewer von der BBC versuchte, zwischen Hamas, “die für legitime Rechte kämpft”, und al-Qaeda, “die einfach gern Leute umbringt”, gibt Shoebat ihm live eine Geschichtsstunde, er nennt den Namen Mustafa Azzam, eines Palästinensers aus Jenin, der Osama bin Ladens geistiger Vater und Inspirationsquelle für radikale Islamisten in der West Bank war. Shoebat sieht Hamas und al-Qaeda als unterschiedliche Erscheinung des radikalen Islam die Christen, Juden und Atheisten ermordet.

Nachkomme eines palästinensischen Kampfführers

Shoebat spricht aus persönlicher Erfahrung. In seiner Jugend in Bethlemehem in den 70ern, war der junge Walid im militärischen Flügel der PLO aktiv. Nachdem er in den 80ern zum Studium in die USA gegangen war, arbeitete er als Vorsitzende palästinensischer Studenten in Chicago, sammelte Gelder zur Finanzierung des palästinensichen Terrors in Israel und Libanon und wurde sogar die Moselmbüderschaft aufgenommen.

“Mein Anwerber in Chicago war der Prediger Jamal Said, der in Illinois immer noch ungehindert umherstreift. Sowas geschieht in Moscheen in ganz Amerika”, sagte er in einem Fernsehinterview.

Walids Großvater, Adullah Ali Awad - er war Beit Sahour mkktar (Dorfchef) und der Kollege von Haj al-Amin Husseini und Abed al-Kader, die palästinensichen Kämpferführer vor der Gründung des Staates Israels - würde sich vermutlich im Grabe umdrehen, wenn er die Worte seines Enkels noch hören könnte.

Shoebats Familie brachte eine Anzahl an Terroristen hervor, von denen einige in Terrorangriffe in den letzten Jahren in Israel involviert waren einschließlich eines Angriffs im Zentrum von Jerusalem. Seine Verwandten können nicht verstehen, wie aus ihrer Familie so ein Verräter kommen konnte.

Shoebat wurde im September 1960 in Bethlehem geboren, hätte aber ebenso gut in den USA zur Welt gekommen sein. Seine Mutter Marilyn ist eine christliche Amerikanerin, die das Heilige Land mit ihrem moslemischen Mann und zwei Brüdern, die damals zwei und fünf Jahre alt waren besuchte. Es war jenseits dessen, was sie sich vorstellen konnte, daß ihr Mann und dessen Famillie die Kinder nicht in die USA zurückkehren lassen würden und daß sie im Mittleren Osten für 35 Jahre gestrandet sein würde. Erst 1994 kehrte sie endlich in die USA zurück.

‘Rahel war eine jüdische Hure’

Er wuchs auf in Beit Sahour, wo man ihm einbleute, daß “Jesus ein palästinensischer Revolutionär” gewesen sei.  Shoebat erzählt, daß “das Unterrichtsmaterial aus Jordanien kam und die Erziehung anti-semitisch war. Meine Lehrer waren al-Azhar Absolventen und Mitglieder der Moslembrüderschaft. Die Schule war in der Nähe von Rahels Grab, aber niemand brachte mir bei, wer Rahel war. Jahre später fragte ich meinen Onkel, der als Kommissar im Erziehungswesen in Bethlehem arbeitete, wie es kam, daß niemand mir sagte, wer Rahel war und er antwortete: ‘Rahel war eine jüdische Hure’.”

In einem CNN-Interview sagt Shoebat, daß er von kleinauf dazu erzogen wurde, Juden zu hassen. “Wenn Du fünf bist, lernst Du die Juden zu hassen. Im Laufe der Jahre lernst Du auch den Holoaust zu leugnen und eine rassistische Ideologie zu verinnerlichen. Nasrallah entschuldigt sich, wenn seine Raketen Araber treffen, aber er entschuldigt sich nicht wenn sie jüdische Kinder treffen.”

Unterstützer von Nasrallah. Entschuldigt sich nur für die Verletzung von Arabern

“Es ist wie wenn man drogensüchtig wird. Zwei israelische in Ramalla Soldaten lynchen und dann stolz das jüdische Blut an den Händen herumzeigen.”

Shoebat, der in einer Atmosphäre des Widerstands gegen die Besetzung aufwuchs, nahm natürlich teil beim Verteilen palästinenscher Fahnen, beim Grafitti Sprühen gegen Israel und Steine Schmeissen gegen israelische Soldaten. Im Mai 1977 wurde er dann für drei Wochen eingesperrt, weil er im Verdacht stand zu Gewalttaten anstachelt zu haben.

Anders als seine Freunde, die ihre Strafe zu ende absitzen mußten, wurde Shoebat nach einer Intervention des US-Generalkonsuls in Jerusalem freigelassen. Dennoch war die Zeit, die er in Gefängnis verbracht hatte, war für ihn eine Erfahrung, die sein Leben ändern sollte, weil er dort die Gelegenheit hatte, andere Terrorgenossen zu treffen. Nach seiner Freilassung holte ihn ein Sprengstoff-Experte namens Mahmoud al-Mugrabi in die höheren Ränge seiner Widerstandsgruppe.

Al-Mugrabi schickte den damals erst sechzehn Jahre alten Shoebat nach Bethlehem, wo er eine Zweigstelle er Leumi-Bank in die Luft jagen sollte. Er nahm also den Bus, um zu dieser Bank zu kommen, doch als er ankam, sah er einige palästinensische Kinder vorbeigehen und statt die Sprengstoffladung innerhalb der Zweigstelle zur Explosion zu bringen, warf er die Bombe auf deren Dach und floh. Die Ladung explodierte zwar, richtete aber keinen echten Schaden an.

“Niedergeschlagen und erschrocken war ich ob meiner Tat”, sagt Shoebat, aber er fügt hinzu, daß er in allem, was er gemacht hatte, den Erwartungen seines Vater und seines moslemischen Umfelds entsprochen hatte: Juden töten und ein ‘Shahid’ werden. Er beteiligte sich weiter bei anderen Aktionen und bei einer Gelegenheit schlugen und stiechen er und seine Freunde auf einen israelischen Soldaten ein. Der Soldat konnte jedoch noch um Hilfe rufen, so daß er von anderen Soldaten gerettet wurde.

Bibel führte zu Veränderung

Es war Shoebats Mutter, die wegen seiner Aktionen um sein Leben fürchtete und 1978 dann durchsetzen konnte, daß ihr Sohn in die Vereinigten Staaten geschickt werden sollte. Möglicherweise hat ihm das sein Leben gerettet. Der Umzug in die USA führte jedoch zu keiner sofortigen Wandlung. Er machte weiter mit seinem Eisatz für die palästinensische Sache und später sammelte er dann Geld für die erste Intifada.

Der Wechsel kam gegen 1993 nachdem er die Bibel gelesen hatte, um seine christliche Frau zum Übertritt zum Islam zu überzeugen. Über sechs Monate hinweg las und studierte er die Bibel und das führte ihn zu der Überzeugung, daß alles, was man ihm über das Judentum zu glauben beigebracht hatte eine Lüge war. Er konvertierte zum Christentum und wurde von einem Judenhasser zu einem leidenschaftlichen Unterstützer des Judentums und Israels.

Überall in den USA und der Welt begann Shoebat in Synagogen und Kirchen Vorträge zu halten, erschien in Fernsehshows und er hielt Vorträge in Universitäten.

Immer wieder haben palästinensische Organisationen in den USA versucht, ihn zu diskreditieren und seine eigene Familie sagt, seine Berichte wären falsch und daß er ein israelischer Agent wäre. Aber keiner von ihnen kann erklären, warum er in Israel eine Unperson ist. “Sie lassen mich nicht nach Israel, weil ich aus Sicht des Staates immer noch ein Terrorist bin”, erklärt er Ynet.

In den letzten Jahren hat Shoebat versucht, eine Einreiseerlaubnis nach Israel zu bekommen, damit er seine Familie  besuchen kann, nur wurde ihm die immer wieder verweigert.

In den USA ist er demgegenüber wegen seiner Vorträge immer gern gesehen und er wurde sogar schon gebeten vor dem Kongress, dem FBI und dem Ministerium für Heimatschutz zu sprechen.

Obama weigert sich Carter wegen Hamas zu kritisieren

Khaled Mashaa Der Hoffnungsträger der demokratischen Partei in den USA Obama Hussein Barack weigert sich, den ehemaligen Präsidenten Carter, für dessen Vorstoß zu kritisieren, sich mit Führern der Hamas, wie etwa dem Politbüromitglied Khaled Mashaal (Bild), treffen zu wollen.

Während also Condoleezza Rice den Tatsachen nüchtern ins Auge sieht:

“Für mich ist es schwer zu verstehen, was sich bei Gesprächen mit Hamas über Frieden erreichen lassen sollte, wo Hamas doch der größte Hinderungsgrund für den Frieden ist …. Hamas ist eine Terrororganisation.”

weigert sich Havardabsolvent Obama standhaft, eine echte Position zu beziehen.

“Ich werde den ehemaligen Präsidenten Carter nicht kommentieren. Er ist ein privater Bürger. Es ist nicht an mir zu diskutieren, mit wem er sich nicht treffen sollte … ich weiß, daß ich wiederholt gesagt habe, daß ich mich nicht mit Hamas treffen würde.”

Obama Hussein BarackAuffallend ist in dem Zusammenhang, daß auch der bundesrepublikanische Außenminister und Vizekanzler Frank-Walter Steinmeier sich gegen Gespräche mit Hamas geäußert hat. Nichts gesagt hat er allerdings, wie er zu einem Kulturaustausch mit den Genossen von der Hamas stehen würde. Die Möglichkeit, uns eines Tages mal zusammen mit Herrn Khaled Mashaa mit einem Gesangsstückchen zu beglücken, hält er sich somit offen. Gegen die Unterstützung radikaler NGOs in der Region durch die EU hat er ja sowieso nichts einzuwenden.