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Preisgabe der Menschenrechte im Tausch gegen Ausbau der Energie-Abhängigkeit von islamischen Staaten

So sieht die Praxis der Diversifizierung unserer Engergieversorgung aus:

Deutschland bezieht rund 80 Prozent seines Erdgasbedarfs aus Importen vor allem aus Russland und Norwegen. Dabei wird das Gas über Pipelines befördert, die durch Osteuropa laufen. Algerischen Presseberichten zufolge könnten Lieferungen von Flüssiggas über Tankschiffe aus Algerien Deutschland dabei helfen, seine Abhängigkeit von Russland zu verringern. Bislang verkauft Algerien kein Gas an Deutschland. Der nordafrikanische Opec-Staat ist jedoch der sechstgrößte ausländische Öllieferant der Bundesrepublik. Der deutsche Versorger E.ON Ruhrgas schlug vor, dass sowohl Algerien als auch andere nordafrikanische Länder Flüssiggas-Lieferanten für Deutschland werden könnten.

Zudem will Algerien langfristig Solaranlagen in der Sahara entwickeln, um Europa mit Strom zu versorgen. Die staatliche Firma New Energy Algeria (NEAL) plant, ein 3000 Kilometer langes Starkstromkabel nach Deutschland verlegen, um Solarenergie aus der Wüste zu liefern.

was dieser Focus-Artikel über Merkels Besuch in Algerien zu erwähnen vergißt, ist die präkere Situation der Christen in Algerien. Nachdem man beim Thema Atomenergie den Bannstrahl des Ökoklerus fürchtet, muß man natürlich auf “saubere Energie” aus Algerien zurückgreifen. Wie sauber diese Energie ist, kann man hier nachlesen: Algeriens christliche Minderheit unter Druck: Willkürliche Prozesse, Schliessungen und andere Drangsale

In der Summe muß man also ein weiteres mal von einer eklatanten Mißachtung von GG Art. 1 sprechen:

Das Deutsche Volk bekennt sich darum zu unverletzlichen und unveräußerlichen Menschenrechten als Grundlage jeder menschlichen Gemeinschaft, des Friedens und der Gerechtigkeit in der Welt.

weil hier Menschenrechte für einen Ausbau der Energie-Abhängigkeit von islamischen Staaten verscheuert werden. Nachdem dem Regime Merkel die Menschenrechte schon auf Ebene des UN Menschenrechtsrates am Steiß vorbei gehen, verwundert das allerdings kaum mehr.

Merkel beim Handshake mit Bouteflika

Wunschzettel eines national denkenden Deutschen

Dies ist ein Leser-Kommentar von ZEIT ONLINE, der nach kurzer Zeit der “Zensur” zum Opfer gefallen ist. Laut eigenem Bekunden will die ZEIT “derlei Gedankengut” nicht veröffentlichen. Damit unsere Leser sich selbst ein Bild machen können, ob diese Zensur gerechtfertigt ist oder nicht, stellen wir den Artikel hier zur Verfügung.

Ja, ich bin ein deutscher Nationalist. Und — oh Wunder — ich esse mit Messer und Gabel, trage weder Glatze, noch Springerstiefel. Ja, ich kann mich sogar gewählt ausdrücken — jawohl, ja. In Wort und Schrift. (Das „jawohl“ nehme ich hiermit lieber zurück Anti-Nazi-Prophylaxe, Sie verstehen). Ich bin gern höflich im Umgang mit Mitmenschen, ganz egal, ob gegenüber einer putzfrauenden Türkin oder einem top-managenden Deutschen. So ist der Umgang miteinander einfach netter. Das Leben ist schon schwierig genug, man muß es sich nicht noch selbst schwieriger machen, oder?

Vielleicht macht mich gerade mein zuvor beschriebenes Verhalten ja so gefährlich. Vielleicht möchte ich Sie ja nur einlullen, mich Liebkind bei Ihnen allen machen. Und dann, wenn Sie schon gar nicht mehr damit rechnen, dann werde ich Sie überrumpeln. Denn ich bin das Böse — ich bin ein Nationalist (Sie würden wohl sagen: ein Rechter).

Was ist so gefährlich an mir? Nun, ich wünsche mir die Wiedervereinigung Deutschlands. So, wie es in der Präambel des Grundgesetzes, unserer vorläufigen Verfassung, stand, als es geschrieben wurde. Wie? Ja, natürlich weiß ich, daß unser Ostdeutschland heute zu Polen bzw. zu Russland gehört. Ja, und? Darf ich trotzdem meinen Wunsch aufrecht erhalten?

Ich wünsche mir, daß wir als Volk unsere Identität bewahren. Das ist eigentlich nichts besonders Erwähnenswertes — jeder Patriot in welchem Land der Erde auch immer wünscht sich das. Ich wünsche mir also nur, was sich auch jeder Türke, Senegalese oder Franzose wünscht. Ich darf das nur nicht. Es widerspricht dem Zeitgeist. Ich habe multi-kulturell zu sein — was für mich nicht zwangsläufig im Widerspruch zur von mir gewünschten Volks-Identität steht, aber das glaubt mir niemand. Es mag auch niemand hören, denn es gibt eine bundesweite Vereinbarung aller Demokraten: Man spricht nicht mit mir. Ich werde ignoriert, man schweigt mich still. Natürlich kann es sein, daß ich zu offensichtlich mein Bekenntnis zeige — indem ich z.B. ein Ladenlokal eröffne, um dort Nationale Waren zu verkaufen. Nein, nicht Shiloms, Bongs und Pilze, die man zu sich nimmt, um einen Rausch zu bekommen. Auch keine Pornos möchte ich verkaufen, Peep Shows sind nicht mein Ding und Prostitution in jeglicher Form lehne ich ab, denn sie erniedrigt die Frau — auch die deutsche Frau — zur Ware. Aber ich schweife ab, Entschuldigung. Zurück zum Thema: Wenn nun also jemand einen Nationalen Laden aufmacht, um dort z.B. Tonträger mit nationaler Musik zu verkaufen, Bekleidung etc., dann kann es ihm passieren, daß ringsum an den Häuserwänden Plakate angebracht werden: „Kauft nicht beim Nazi“. Nein, das ist kein böser Witz, das ist passiert und das passiert immer noch.

Ich wünsche mir, daß die Leute fragen, wenn sie etwas nicht verstehen, was ich sage oder schreibe. Daß sie mit mir diskutieren und auch einmal zuhören. Daß wir demokratisch miteinander umgehen.

Ich wünsche mir Volks-Souveränität. Das ist, wenn ein Volk sich selbst eine Regierung seiner Wahl geben darf und dann durch die auch sein, des Volkes, eigenes Geschick verwalten und verantworten darf. Das ist so nicht bei uns, im Gegenteil. Bei uns ist es so, daß die Nationen-Grenzen wegfallen werden. So wollen es unsere Politiker. Dieselben, die Sie wählen. Bald werden Sie sie nicht mehr wählen können. Denn bald gibt es Deutschland nicht mehr.

Ich wünsche mir frei zu leben, sozial zu handeln und national zu agieren. Dafür setze ich mich ein. Wissen Sie, was ein Pawlow’scher Reflex ist? Ja, sicher. Sie sind ZEIT-Leser, die wissen das. Falls doch nicht: Schauen Sie doch einmal auf die ZEIT-Netzseite http://www.netz-gegen-nazis.de Prima Sache. Fand ich. Auch meine Lieblings-Wochenzeitung, auf deren Erscheinen ich mich seit mehreren Jahrzehnten jeden Donnerstag freue, beteiligt sich jetzt also im Kampf gegen Nazis. Der Begleittext auf der Netzseite hat mich dann etwas ernüchtert. Dort wird nur noch von Rechten gesprochen. Genauer: Vom Kampf gegen Rechts, der unbedingt geführt und gewonnen werden muß. Nirgends dort konnte ich eine Definition dessen finden, was denn nun Rechts ist. Ist Rechts, also das Nazi-Rechts, rechts von CDU/CSU? Wahrscheinlich, oder? Oder ist Rechts identisch mit rechtsextremistisch, rechtsradikal? Ich weiß es nicht. Aber ich weiß mittlerweile, daß niemand es so genau wissen will. Das wäre unpraktisch, man verlöre dann dieses Zuchtmittel, mit dem man jede Kritik sofort abwürgen kann. Gegen Rechts ist identisch mit Gegen Nazis. Und das kann einfach nicht verkehrt sein.

Ich wünsche mir, daß die EU damit aufhört, den Senegalesen und den Menschen in Mosambik den Fisch zu stehlen. Das funktioniert so: Die EU kauft diesen Ländern für kleines Geld die Fischereirechte in deren 200 Meilen-Zone ab. Daß es dabei nicht mit rechten Dingen zugeht, geben einige EU-Beamte ganz offen zu. Dann werden die Hochseefischerei-Flotten der Spanier von der EU subventioniert. Und die fahren dann vor die Küste dort und räumen die Fanggebiete leer. Die Senegalesen, die mit ihren kleinen Kuttern und Pirogen hinaus aufs Meer fahren, um ihre Familien vom Fang zu ernähren, schauen in die Röhre. Sie sind vom Hunger bedroht. Wenn ich nun Neger sage und schreibe: „Ich lasse den Negern dort im Senegal und in Mosambik ihren Fisch.“ dann wird ein Aufschrei der Empörung durch das Forum wabbern. Denn das Wort Neger entspricht nicht der Political Correctness (Diesen Anglizismus lasse ich bewußt stehen, denn er stammt vom scheinheiligen amerikanischen Puritanismus). Wenn aber die EU eben diesen Negern die Lebensgrundlage stiehlt, dann interessiert das niemanden der Gutmenschen. Wer ist nun böse? Ich, der Nationalist, der dem Neger seinen Fisch läßt und bestes Gelingen für seine eigene Souveränität wünscht? Oder die EU-Gutmenschen, die Multi-Kulti heucheln, aber die Neger kalt verhungern lassen.

Ich bin am Ende meiner Ausführungen angelangt. Ich habe mich „geoutet“. Wäre mein „Outing“ sexuellen Inhaltes, so würde mir nun ganz sicher applaudiert. Aber ich „oute“ mich als Rechter, als Nationalist. Und ich bin sogar noch stolz darauf. Was wird nun geschehen? Ein stillschweigendes Sperren durch die Redaktion? Eine Organisation der Gutmenschen „Schreibt nicht mit dem Nazi“? Ich lasse mich überraschen.

Kanadas Gedankenpolizei


Stop the Human Rights Commission

Eine Übersetzug des Artikels Canada’s thought police von Jonah Goldberg in der Los Angeles Times:

Kanadas Gedankenpolizei

Ein Prozess, der Fragen über das Gleichgewicht von Meinungsfreiheit und Toleranz aufwirft

Mark Steyn, mein Freund, Kollege und natürlich fähigster politischer Schreiber dieser Tage, steht wegen eines Gedankenverbrechens unter Anklage.

Steyn - ein Ein-Mann-Medien-Imperium in New Hampshire - wurde vor ein paar Jahren in Macleans’s veröffentlicht. Jetzt ist das Magazin und seine Redakteure vor dem Menschenrechts-Strafgericht von British Columbia auf der Anklagebank mit der Beschuldigung gegen das dortige Volksverhetzungs-Gesetz verstoßen zu haben, indem sie die Arbeit eines Hasspredigers, namentlich Mark Steyn, verbreitet haben. Eine ähnliche Anklage ist vor der nationalen Variante dieses Känguru-Gerichts anhängig, der Kanadischen Menschenrechtskommission.

Die Fakten haben zwar nichts mit der Anklage zu tun, aber sie sollen dennoch erwähnt werden. Im Maclean’s gab es ein Exzerpt aus Steyn’s Bestseller “America Allein.” 

Davon fühlte sich der Islamische Kongress Kanadas (CIC) beleidigt. In seiner Beschwerde behauptete er das Magazin sei “schamlos islamophobisch” und “setzt Kandische Moslems Hass und Verachtung aus”. Besonders empört war man über Steyn’s Argument, daß die steigende Geburtenrate von Moslems in Europa Nichtmoslems zu “einem Engegenkommen gegenüber ihren radikal-islamischen Landsmännern” zwingen wird. 

Man beachte: Steyn’s Artikel wurde im Jahre 2006 veröffentlicht, also bevor Rowan Williams, der Erzbischof von Canterbury sagte, daß die Einführung einiger Elemente der Scharia in die britischen Gesetze “unvermeidbar” sei - im Geiste “konstruktiven Entgegenkommens”.

Nun meinen Sie vielleicht, daß wenn Steyn eine Gelegenheit gehabt hätte, Williams oder jemand anderes, der diese Sichtweise vertrat, zu zitieren, er und Maclean’s nicht in Schwierigkeiten sein könnten. Da täuschen Sie sich. Eine der Hauptpunkte des Konzils bei dem Artikel ist das Zitat eines norwegischen Imams, der sagte, daß “die Menge der Muslime sich vergrößert, wie Moskitos”. Auch ein genaues Zitat ist keine Entschuldigung, wenn damit angegriffen wird.

Tatsächlich scheint es so, daß es überhaupt keine Ausflucht bei Anklagen wegen der Beförderung von “Hass” gibt. In den 31 Jahren seines Bestehens hat die Menschenrechtskommission nie einen Fall als unbegründet fallen gelassen.

Der Islamische Kongress forderte erst, daß Macleans’s in dem Magazin einen gleich großen und frei benutzaren Platz für eine Gegendarstellung zur Verfügung stellt. Das verweigerte der Herausgeber. Also schleppte der Kongress das Magazin vors “Gericht”, nur daß es kein richtiges Gericht war. Diese Tribunale noch rigoroser als Militärgerichte. Beweisführung gibt es nicht und - nochmals - Wahrheit zählt als Verteidigung nicht.

Warum sollte man sich auch mit Beweisen aufhalten? Im wesentlichen wird unter Volksverhetzung alles verstanden, was jemand, der sich in die Opferrolle begeben mag, als Angriff sieht. Folglich ist die Beweislast schon erbracht, sobald sich eine Gruppe hinreichend angegriffen fühlt, daß sie eine Beschwerde bei der Menschenrechtskommission einreicht.

Meinungsfreiheit, meinen Sie? Dean Steacy, einer der Untersuchungsrichter der nationalen Kommission Kanadas erklärt uns das sehr hübsch: “Meinungsfreiheit ist ein amerikanisches Konzept, also gebe ich da gar nichts drauf.” Den Punkt für Ehrlichkeit kann man ihm nicht streitig machen.

(den Rest bitte im Original lesen - Übersetzungen werden natürlich gern in den Artikel eingebaut)

Hier noch ein Link mit der scheinbar zugehörigen Stellungnahme der CIC.

Grüne nehmen Menschenrechtsprobleme nicht zur Kenntnis

Ein besonderes Schaustück grüner Geistesverwirrung ist die Forderung Hans-Christian Ströbeles und Volker Becks, Guantanamo-Häftlinge in Deutschland aufzunehmen. Als Begründung für ihren Hirnriss nennen sie “die Menschenrechte”. Welchen Artikel der allgemeinen Menschenrechte sie da meinen, schreiben sie natürlich nicht, denn wenn ein Grüner etwas mit “den Menschenrechten” begründet, dann hat die Republik gefälligst zu parieren und nicht dumme Fragen zu stellen!

Deshalb wird man auch keinen Vertreter der Grünen finden, der bereit wäre über die Begründung dieser Forderung zu diskutieren. Völlig undenkbar wäre natürlich eine Diskussion darüber, warum die USA wohl kürzlich ihre Diplomaten aus dem UN Menschenrechtsrat zurückgezogen haben.

Ex cathedra: Grüne geben vor was Politik ist

Aus dem heutigen Newsletter der Grünen Jugend:

Gegen die Entpolitisierung - CSD neu denken!

Anlässlich des Stonewall-Gedenktages am 27.06. und des am 28.6.
stattfindenen 11. Kreuzberger Transgenialen CSDs erklärt der
Bundesvorstand der GRÜNE JUGEND:

“Vor 39 Jahren gingen Lesben, Schwule und Transsexuelle in der New Yorker
Christopher-Street auf die Straße um für ihre BürgerInnenrechte zu
kämpfen. Sie demonstrierten gegen die Repression der Polizei und ihre
gesellschaftliche Diskriminierung. Obwohl sich die homopolitische
Situation inzwischen wesentlich gebessert hat, bedarf es weiterhin an
politischer Demonstration für die Rechte von Lesben, Schwulen und
Transsexuellen in Deutschland und weltweit. Daher unterstützt die GRÜNE
JUGEND prinzipiell die jährlichen Christopher-Street-Days (CSDs) auf denen
auf die existierende Homophobie in Deutschland aufmerksam gemacht wird.
Hiermit verbunden ist die Kritik an Diskriminierung von
gleichgeschlechtlichen Partnerschaften im deutschen Recht und anderen
rechtlichen sowie gesellschaftlichen Missständen. Aber leider sind viele
CSDs mittlerweile stark entpolitisierte Konsumveranstaltungen. Ein
politisches Ziel ist vieler Orten nur noch schwer erkennbar.

Die GRÜNE JUGEND unterstützt den Transgenialen CSD in Berlin-Kreuzberg in
seinem Anliegen, die oftmals stark kommerzialisierte und teilweise sehr
konservative Lesben- und Schwulenszene öffentlich zu kritisieren.
Heutzutage wird in homosexuellen Milieus versträkt Fremdenhass,
Islamophobie und Antisemitismus zur Schau gestellt. Die GRÜNE JUGEND
fordert eine allgemeine Solidarität aller gesellschaftlichen Minderheiten
miteinander. Freiheit und Pluralismus sind unteilbare Werte und gelten
deshalb nicht nur für die Klientel der CSD- Bewegung. Jegliche Art von
gesellschaftlicher Diskriminierung muss bekämpft werden, daher
solidarisiert sich die GRÜNE JUGEND mit dem diesjährigen Motto des
transgenialen CSDs: “Gegen Vertreibung, gegen Diskriminierung, gegen
Kommerzscheiße!”

Es gehört wohl eine gehörige Portion Realitätsverleugnung dazu, die berechtigte Kritik innerhalb der Lesben- und Schwulenszene an der von den Grünen vorangetriebenen Islamisierung als “Fremdenhass, Islamophobie und Antisemitismus” fehlzudeuten und gleichzeitig ihre “Entpolitisierung” anzuprangern! Aus Blogartikeln wie CSD Berlin: Kudamm adé, Mitte olé spricht das gerade Gegenteil von Antisemitismus. Daß der Bundesvorstand der Grünen Jugend meint, er hätte ein Mandat ex-catedra über gute und schlechte Politik zu entscheiden, weckt Erinnerungen an das ab dem 1. Vatikanischen Konzil von Papst Pius IX. durchgepeitschte Unfehlbarkeitsdogma. Anders als bei der Partei der Grünen, kennt man in der römisch-katholischen Kirche immerhin den Unterschied zwischen geistgeleitet und geistgewirkt.

Fahnenpinkler-Aktionstag

Ario Ebrahimpour Mirzaie

Aus der Presseabo-Mailingliste der Grünen Jugend

PRESSEMITTEILUNG - GRÜNE JUGEND Bundesverband
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Datum: 19.6.2008
Ort: Berlin
Thema: Flüchtlinge in Europa, bundesweiter Aktionstag
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[Bitte die Presseeinladung im Anschluss der Erklärung beachten!]

Schluss mit der Abschottung in Europa!

Zur Verabschiedung der EU-Abschiebehaftrichtlinie und der am morgigen
Freitag stattfindenden Aktion ‘Stürme die Festung Europa’ erklärt GRÜNE
JUGEND-Sprecher Jan Philipp Albrecht:

“Die EU muss endlich Schluss machen mit ihrer unsäglichen
Abschottungspolitik auf Kosten der Menschenrechte. Die neuen
Abschieberegeln verschärfen die Situation für so genannte illegale
EinwandererInnen mehr als dass sie für Entspannung sorgen. Das
beschlossene fünfjährige Wiedereinreiseverbot reißt soziale Bindungen und
Familien auseinander. Zumal in vielen Ländern eine Anhebung der
Abschiebehaftsdauer zu erwarten ist.

Die GRÜNE JUGEND fordert einen Paradigmenwechsel hin zu einer europäischen
Migrationspolitik, die allen Menschen ein Bleiberecht ermöglicht und keine
Abschiebeknäste mehr betreibt. Vielmehr sollten in der EU die Bemühungen
zu Integration und geregelter Zuwanderung verstärkt sowie die Ursachen von
wirtschaftlicher oder politischer Flucht bekämpft werden. Dafür setzen wir
uns auch bei der morgigen Aktion ‘Stürme die Festung Europa’ ein.”

PRESSEEINLADUNG:

Die GRÜNE JUGEND veranstaltet am morgigen Freitag den 20. Juni 2008
anlässlich des Weltflüchtlingstages eine Straßentheater-Aktion mit dem
Titel “Stürme die Festung Europa”. Die Aktion findet zwischen 11.00 -
13.00 Uhr auf dem Washingtonplatz in Berlin-Mitte statt.

Anhand einer kreativenP erformance wollen wir auf die prekäre Lage von
Flüchtlingen an den europäischen Außengrenzen und in der EU aufmerksam
machen. Hierzu wurden bereits im Vorfeld unseres bundesweit stattfindenden
Aktionstages aufwendige Materialien und Kulissenelemente angefertigt. Auch
in Hamburg und Süddeutschland sind Aktionen angekündigt.

Neben zahlreichen Mitgliedern der GRÜNEN JUGEND werden auch Julia
Seeliger, Mitglied im Parteirat von Bündnis 90/Die Grünen, Kathrin
Henneberger und Jan Philipp Albrecht, die BundessprecherInnen der GRÜNEN
JUGEND sowie weitere Vorstandsmitglieder zu der morgigen Aktion erwartet.

Für Rückfragen steht Ihnen Ario Ebrahimpour Mirzaie, Mitglied im
Bundesvorstand der GRÜNEN JUGEND, unter 0163-2345996 gerne zur Verfügung.

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GRÜNE JUGEND - Bundesgeschäftsstelle
Hessische Straße 10
10115 Berlin

Tel.: 030 / 275 94 095
Fax: 030 / 275 94 096

Weitere Informationen zu diesem Aktionstag gibt es auf Arios Blog unter ordnungspolitiker.de.

Was für lustige Sache der gute Ario sonst noch macht, kann man unter Staatsanwalt erteilt Blockade-Nachhilfe nachlesen, wo er laut GRÜNE JUGEND blockiert! auf dem Foto zu sehen ist.

Die Flucht vor dem Licht

Iwan Iljin

Aus seinem Essayband “Blick in die Ferne

Zollikon 1945

Es ist nicht mehr als das Vorurteil, daß jedes Wesen - der aufgehenden Sonne harrt und sich auf das dämmernde Tageslicht freut. Es gibt auch solche Geschöpfe, die das Licht scheuen und bei Sonnenhelle erblinden, die für die Nacht geboren sind, die sich vor dem Licht verkriechen und die Finsternis genießen. Der Adler öffnet sein Auge der Sonne entgegen; aber der Nachtaffe versteckt sich in seine Baumhöhle, und die Katzeneule hockt den Tag über in ihrem dunklen Ruinenloch.

Nachteule

So gibt es auch unter den Menschen solche, deren Blick nur geistige Nacht verträgt, nur im Einerlei der geistigen Finsternis zur Ruhe kommt und mit verkrampftem Auge jedem göttlichen Lichtstrahl begegnet. Der Eine frohlockt wenn er etwas Göttliches wahrnimmt, sei es in der Natur, oder im Menschen oder in den Räumen der übersinnlichen Schau. Der Andere fühlt sich dadurch geblendet und beunruhigt, und möchte überhaupt nichts mehr davon wissen …

Wer von den Menschen sich in die finstere Geistlosigkeit der eigenen Seele endgültig eingelebt hat, der wird geistscheu und lichtfeindlich: er kann das Leuchten des Geistes nicht empfangen, er flieht, er höhnt, er lästert, er wird gehäßig, vielleicht sogar mordbereit. Darum weiß die Geschichte so viel über die Ermordung der guten, der besten, der geistesleuchtenden Menschen zu berichten. Und wenn jemand als Sehender auftritt und über das von ihm Gesehene berichtet, oder sich auch schweigend einfach als Lichtkundiger benimmt, soo achter er nur, daß seine Persönlichkeit nicht zum Stein des Anstoßes für alle Nachtaffen und Nachteulen werden … Und darum muß sich jeder, der missionieren geht, zum Martyrium vorbereiten.

Menschen, bei denen das geistige Auge ungeweckt bliebt, treten ins Leben mit wachem Instinkt und mit schlafendem Geist. Sie suchen sich dementsprechend einzurichten - im Äußeren, und darum auch im Inneren: denn bei ihnen folgt das innere Leben den Ansprüchen des äußeren Nutzens und paßt sich ihnen an. So wird ihnen ihre geistige Indifferenz zum Maß für alle Wertungen und Handlungen. Geistig ziehen sie ins Leben mit geschlossenem Auge und mit gelöschtem Licht und machen zuweilen den unheimlichen Eindruck eines “fliegenden Holländers”, der aus der Nacht in die Nacht als verhexter Unheilträger an uns vorbei schwebt. Übrigens spüren solche Menschen ihren eigenen Nutzen ausgezeichnet; nur in der geistigen Dimension leben sie nicht. Im Irdischen sind sie gewandt; aber zuweilen hat man das Gefühl, daß sie nichts vom Himmlischen wissen. So gehen sie durch’s Leben; so handeln sie; so beurteilen sie die Welt und die Menschen. Die geistige Stockfinsternis, die in ihnen herrscht, stört sie nicht; im Gegenteil: sie wird ihnen zur Quelle des seelischen Gleichgewichtes und der Ruhe. Unvermerkt werden sie zu vollendeten Finsterlingen.

Mond

Der Finsterling genießt seine Finsternis und haßt das Licht. Er liebt seine Nacht umso mehr, als er eben Mühe hatte, diese Dunkelkammer in seinem Innersten herzustellen und sich in ihr zu behaupten. Denn nur in seltenen Fällen der vollstänigen geistigen Blindheit oder Idiotie kann es dem Menschen leicht fallen, sich endgültig in einer radikalen Gottesleugnung zu verankern und sich zu einem totalen Finsterling zu gestalten. In den meisten Fällen läßt sich der Gott-gegebene und Natur-vererbte “Geist des Instinktes” nicht ohne weiteres ignorieren. Ungeweckt bei der Erziehung, vernachläßigt im selbständigen Leben, schlummert er in der gottlosen Seele unter dem verlassenen Kellergewölbe und kann jederzeit aus eigenem Antrieb erwachen, sein freies Schauen beginnen und sein lautloses Leuchten von sich geben. Das geschieht auch. Dann wird die beruhigende Finsternis von innen durchbrochen, das seelische Gleichgewicht schwindet, alles gerät ins Wanken, wie bei einem Erdbeben, und der Menscch kommt in einen geistigen “Bürgerkrieg” mit sich selbst.

Der arme Mann schien sich herrliche ohne Gott und Geist - herrlich und zum Allesdürfen entfesselt. Er stellte sich seine mitternächtliche Souveränität vor und meinte, er hätte allen möglichen Hähnen den Hals abgedreht; und plötzlich kräht der Hahn in seinem eigenen Innern. Er hatte sich endgültig eingeredet, es gäbe kein Licht und keine Sonne; und siehe da, sein eigenes geistiges Auge, von dem er nichts wußte, durchstrahlt aus der Tiefe die düsteren Räume seines Herzens. Zuweilen genügt ein Augenblick dieses Strahlens, um das Falsche der bisherigen Einstellung zu beleuchten. Klein kommt sich dann der “Große” vor, armselig, feige, und, was am unerträglichsten ist, lächerlich. Er sieht seine ersehnte und gelobte Finsternis schwinden: denn sie kam nicht aus der Welt, sie war nicht Naturgesetz - sie war bloß sein eigenes Erzeugnis, die gewollte Luft seiner Blindheit. Er hatte sie erdichtet, weil er sie für seine geistwidrige Entfesselung brauchte. Und plötzlich sieht er das alles ein: er schaut seine objektive Nichtigkeit und kann sie nicht akzeptieren. Er sucht nach Ausweg und findet ihn nicht.

Der innere Konflikt ist schwer und schmerzlich, und zwar umso mehr, als er von stolzen Naturen einsam und wortlos ausgetragen wird.

Lichtstrahl

Der stolze Mann fühlt sich bloßgestellt und verurteilt, und dies von einer Instanz, deren Nichtsein und deren Unwert er sich sein Leben lang eingeredet hatte; und - das Schmerzlichste - im letzten Grunde weiß er, daß diese Verurteilung zurecht besteht. Er weiß es, will es nicht zugeben und sucht sich selber das Gegenteil davon zu beweisen; und kann es nicht. Er will zurück in die beruhigende und entfesselnde Finsternis; aber die gibt es nicht mehr: ein Licht strahlt aus der Tiefe, ringt mit der Dunkelheit und verwandelt sie in eine wogende Dämmerung. Er will sich, nach wie vor, als Finsterling behaupten, aber die Dämmerung hindert ihn daran und das eigene Licht überführt ihn. Er versucht seine Vergangenheit zu rechtfertigen und seine Selbst-Apologie zusammenzustellen; und scheitert auch daran. Er möchte das Licht auslöschen, oder es wenigstens eindämmen, verdächtigen, sich ausreden - und das gelingt ihm nicht. Das kränkt ihn bis ins Tiefste. Aus dieser Kränkung entsteht ein Haß, der sich zu entladen sucht; am wem? Aus dieser Erniedrigung erwächst ein nagender Neid - gegen alles, was Licht ist, gegen alle, die das Licht tragen, ausstrahlen oder genießen. Neid und Haß erzeugen den Durst nach Rache; und die Rache ruft zum Mord.

Die Tragödie des Finsterlings, der in den Strahlen des Lichtes steht, ist bitter und tief. Er kann weder das Licht annehmen, noch in seine frühere Finsternis zurückkehren. Es beibt ihm nichts anderes, als sich gegen das Licht aufzulehnen: sich im Glanz seines Unrechtes zu zeigen und sich als den mächtigen Lichtfeind zu erweisen. Er betritt also den Weg des gestürzten Engels. Kann er das Licht nicht empfangen, so will er jetzt der “Finster-Mächtige” werden; denn die Nacht hat auch ihre Macht und ihre Größe. Jetzt gilt es, sich zu behaupten und alles herauszufordern - Gott und die Welt, und das Licht, jede wahre Qualität und alle Menschen. Jetzt gilt es die Finsternis zu erheben und das Laster zu rechtfertigen; und nocht mehr: das Licht bloßzustellen und womöglich eingehen zu lassen, damit es nicht mehr leuchte und damit keiner es trage und genieße. Das dämonische Element rührt sich in ihm und gönnt ihm keine Ruhe: er muß zum Widersacher Gottes werden.

Er sieht sich zwischen drei Lichtquellen und alle drei sind ihm unerträglich: das herrliche Licht Gottes, die innere Flamme seines eigenen Gewissens und das irdische Leuchten des Propheten.

Aber das Licht Gottes ist durch nichts zu erreichen: gütig und mächtig durchstrahlt und überstrahlt es alles Seiende, aus einer geheimnisvollen Ferne, die zugleich in aller nächster Nähe wirkt und leuchtet. Da kann er sich nur abwenden und in den Dienst der finsteren Macht stellen.

Leviathan

Dann beginnt er ein hoffnungsloses Ringen mit dem eigenen Gewissen, mit dem Geist seines eigenen Instinktes. Er sucht diese innere Lichtmacht durch sophistische Klügeleien zu überwinden, durch immer neue, finstere Taten zu erschöpfen, durch inneren Rausch und äußeren Lärm zu übertönen; und beruhigt sich nur insofern und nur so lange, bis es ihm gelingt. Aber endgültig wird es ihm nicht gelingen. Dann kommt er in Verzweiflung, zumal er zwischen allen drei Mächten, die in Wirklichkeit Eines sind, eine inhaltliche “Verwandtschaft” und eine ständige “Zusammenarbeit” spürt …

Also bleibt ihm nur, seine Verzweiflung an dem Propheten in seiner irdischen Gestalt, auszutoben. Dann kommt es so weit, daß die Finsterlinge sich verschwören und gemeinsam ihr Werk zu vollbringen suchen: hier stürzen sie durch Ränke und Verleumdungen den leuchtenden Rivalen, dort versuchen sie alle Heiligtümer in Trümmer zu legen, am dritten Ort - einen genialen Menschen hinzurichten, überall das Licht auszublasen und womöglich die ganze Welt mit Lüge zu überfluten und in Dämmerung einzuhüllen. Und die besten Menschen fallen ihnen zum Opfer.

Das gelingt ihnen um so leichter, da es ja so viele Durchschnittsmenschen gibt, die an und für sich zu den Finsterlingen gar nicht gehören, bloß mit ihren Minderwertigkeits-Gefühlen nicht fertig werden und daher dem Neid verfallen. Niemand will sich klein, dumm, häßlich oder sonst irgendwie zurückgestellt sehen; und jeder hat Augenblicke im Leben, wo er seine Grenzen und seine Unzulänglichkeit einsehen und ehrlich zugeben muß. Dann kommt über ihn die Gefahr des Neides und er hat etwa denselben inneren Kampf, wie der große Finsterling, nur im kleinen Maßstabe auszutragen. Und wenn der Neid nicht überwunden wird, so verkriecht er sich in die Dämmerung des Unbewußten und verwandelt sich in ein unruhiges Spähen nach fremder Größe, Gabe und Tugend; - in eine Scheelsucht, mit der ewigen Bereitschaft, sich an dem Heruntermachen des Excellenten zu beteiligen. “Schönheit strahlt heilige Triebe in die Seelen”, sagte einmal Wieland. Und Schiller vollendete diese Beobachtung: “Es liebt die Welt das Strahlende zu schwärzen.” …. Da schließen sich viele kleine Neidlinge zusammen, finden den größeren und bösen Neidhart, unterstellen sich ihm, und verrichten ihr böses Werk. Einzeln oder in Scharen überfällt man die besten Menschen, um sie doch einmal los zu werden und ungehindert die Luft der alltäglichen Dämmerung oder der vollendeten Finsternis atmen zu können.

Schon die prähistorische Welt wußte darüber mit Entsetzen und Schmerz zu berichten. Der unfromme Kain soll aus Neid und Haß seinen Bruder, den frommen Abel erschlagen haben; und die Erde öffnete zum ersten Mal ihren Schlund, um ein unschuldiges Blut zu empfangen. - Der leidenschaftlich-rohe und widerspenstig-böse Dämon Set soll sich seines göttlichen Bruders, des Königs Osiris, listig und verräterisch bemächtigt und ihn in vierzehn Teile zerstückelt haben; und die leuchtende Gestalt des Osiris wurde von den Ägyptern als Sonnengottheit und als Auferstehungs-Omen gefeiert, Set aber wurde in die unterirdische Finsternis versetzt. Dies die zwei berühmtesten Visionen, der vorgeschichtlichen Zeit, um die biblischen Propheten nicht zu benennen.

Dann kommen die geschichtlichen Vergehen der Neider an den Lichtträgern. Diogenes Laertius berichtet uns, wie der große epheser Philosoph Heraklites die Verbannung seines Freundes Hermodoros erlebte: “Die Epheser”, sagte er, “verdienen, daß alle ihre Erwachsenen insgesamt sterben und die Stadt den Unvolljährigen überlassen, dafür, daß sie ihren besten Menschen Hermodoros verbannten, indem sie sagten - es sei unter uns keiner der Beste, gibt es aber einen solchen, so möge er anderswo und mit anderen leben - …”.

Diesen Wunsch, den Besten los zu werden, schildert auch Plutarch in der Lebensbeschreibung des Aristides: “Als damals über Aristides abgestimmt wurde, reichte, wie man es erzählt, ein dummer Bauer, der nicht einmal die Buchstaben kannte, dem Aristides, den er für einen gemeinen Mann ansah, seine Scherbe hin und bat ihn, den Namen Aristides darau zu schreiben. Dieser fragte ihn mit Verwunderung, ob ihm denn Aristides etwas zuleide getan habe. “Gar nichts”, antwortete er, “ich kenne den Mann nicht einmal, aber es ärgert mich, daß ich ihn überall den Gerechten nennen höre”. So schrieb nun Aristides, ohne ein Wort zu erwidern, seinen Namen auf die Scherbe und gab sie ihm zurück”. Und da es auch in Athen viel zu viel solcher Neider und Finsterlinge gab, so wurde Aristides für seine Gerechtigkeit verbannt.
Daß einer der größten Weltweisen, Sokrates, vom Athener Volk in ähnlicher Weise zum Tode verurteilt wurde, ist bekannt. Dabei wußte er, daß er nicht bloß von seinen Anhängern allein bekämpft wird, und daß er nicht als einziger dieses Schicksal zu tragen hat: “Wird man mich überwältigen”, sagte er, “so werden es nicht Melites und Anites sein, sondern die Verleumdung und die Feindschaft der Masse. Sie haben schon noch viele andere, ausgezeichnete Männer überwältigt; es scheint mir, daß sie auch im weiteren überwältigen werden: man darf sich nicht wundern, daß es an mir nicht Halt machen wird …”. Sokrates kannte wohl das Gesetz der geistigen Finsternis, daß sie sich nämlich ausbreiten will und nicht zur Ruhe kommt, bevor sie alle Leuchten umstößt. Er wußte aber auch, daß der gute Mensch, der Lichtträger, weder im Leben, noch auch nach dem Tode Böses zu gewärtigen hat: denn das Leuchtende auf Erden wandelt im Licht und geht nach dem Tode in die Gefilde des Lichtes.

Sollten wir, dürften wir, Christen, bei diesen Erwägungen unseres Heilandes gedenken? Daß nämlich die irdische Stockfinsternis sich gegen das verkörperte Licht Gottes erhob und ihm das irdische Leben unter Qualen nahm? Dürften wir alsdann der christlichen Märtyrer, die bis auf heute leuchten und heute noch in die Gefilde des Lichts entschwinden, vergessen? …

Der Finsterling kann sich mit dem Sein Gottes nicht abfinden. Er kann sein Licht nicht empfangen; er kann an seiner Güte und Liebe keine Freude haben. Er erhebt sich, um das Licht auszulöschen, weil er im Lichte sein eigenes Sein nicht behaupten und nicht fortsetzen kann. Er vergibt dem Licht keinen einzigen Lichtstrahl und solange er Versöhnung und Dank nicht gelernt hat, wird er seine Nichtigkeit an der Fülle und Güte Gottes rächen wollen. Möge das Licht in beliebiger irdischer Form erscheinen, möge es aus der persönlichen Güte, oder aus der politischen Gerechtigkeit, oder aus der religiösen Propheten-Evidenz, oder aus dem genialen Kunstwerk leuchten, - er haßt und neidet, er lästert und flieht vor dem Licht. Denn das, was er dem Lichtträger zufügt, möge es Verleumdung, Verbannung oder Hinrichtung sein, - ist nichts anderes als Auswirkung seiner eigenen Ohnmacht, als Flucht vor dem Licht, dessen Sieg von Anfang an auf göttlichen Wegen gewährleistet ist.

EU-Bürgerbegehren für Austritt aus dem UN Menschenrechtsrat

Am 13. Dezember 2007 einigten sich die EU-Regierungschefs in Lissabon auf den Vertrag von Lissabon. Wie schon so oft fühlten sich die Bürger übergangen und nicht wenige sprechen davon, daß dieser Vertrag einem kalten Putsch gegen das Grundgesetz gleichkommt.

Barroso in Aktion

Auch wenn man den Vertrag und sein undemokratisches Zustandekommen nicht gutheißt, sollte man sehen, daß er auch Möglichkeiten bietet, die es davor so nicht gab. Unter Europäische Kommission - Präsident Jose Manuel Barroso - Multimedia - Fotos - Treffen mit Unternehmen/NRO gibt uns Herr Barroso einen wertvollen Hinweis:

“Bei einem Treffen mit dem Vorsitzenden der European Humanist Federation, David Pollock, machte Kommissionspräsident Barroso deutlich, dass der neue Vertrag eine Reihe positiver Entwicklungen für Europäer mit sich bringe. Hierzu zählten die Charta der Grundrechte und das so genannte Europäische Bürgerbegehren. Danach können eine Million Bürger die Kommission dazu auffordern, sich mit einem beliebigen Sachverhalt auseinanderzusetzen, der der Zuständigkeit der EU unterliegt.

Nachdem David Pollock dort als Vertreter der European Humanist Federation vorsprach, wird er auch einer derjenigen gewesen sein, die an Barroso appelierten er möge sich als EU-Kommissionspräsident doch bitte dafür einsetzen, daß die EU-Kommission den EU-Staaten empfiehlt, sie mögen sich aus dem UN Menschenrechtsrat zurückziehen, weil die Islamisten unter der Führung Pakistans am 28. März 2008 in diesem Schlüsselgremium der Vereinten Nationen die Macht ergriffen haben.

Die islamkritischen Menschenrechtsbewegungen Europas brauchen diesen Appell also nur aufzugreifen und in Form eines EU-Bürgerbegehrens vorantreiben. Eine Million Stimmen kriegen sie locker zusammen - nur machen müßten sie es halt.

Wenn die Bürgerbewegung Pax Europa e.V., die gestern in Würzburg als Verschmelzung aus Pax Europa und dem BdB hervorging, das vorantreiben würde, hätte sie jedenfalls ihre Existenzberechtigung!

Gratulation zum 60-sten

Flagge Israels
Bleib gesund, Israel, Du altes Haus!

Torte

—> HaTiqva <—

Linke Wiederkäuer

Wenn es nach Oskar Lafontaine geht, sollen Ende Mai zwei Sätze aus dem Kommunistischen Manifest in das Programm der Linkspartei aufgenommen werden. Und weil Oskar kein Unmensch ist, verrät er uns auch welche Sätze das sind:

“Sie [ die Bourgeoisie ] hat die persönliche Würde in den Tauschwert aufgelöst und an die Stelle der zahllosen verbrieften und wohlerworbenen Freiheiten die eine gewissenlose Handelsfreiheit gesetzt. Sie hat, mit einem Wort, an die Stelle der mit religiösen und politischen Illusionen verhüllten Ausbeutung die offene, unverschämte, direkte, dürre Ausbeutung gesetzt.”

Wo liegt der Fehler in diesen zwei Sätzen? Am ersten Satz scheint es nicht viel zu geben, woran man sich reiben könnte, weil er, wie Lafontaine sagt, tatsächlich hoch aktuell erscheint. Der Betrug liegt im zweiten Satz, in dem Marx sich in der Kunst des zweischneidigen Schwertes versuchte. Nur geht seine immerhin anerkennenswerte Polemik freilich auf Kosten der Wahrheit!

Um dies zu verstehen, muß man die Sätze im Kontext lesen. Die beiden Sätze stammen aus dem Kapitel “Bourgeois und Proletarier”, in dem nach dem magischen ersten Satz, der in der Folge zum Glaubensbekenntnis der Kommunisten wurde

“Die Geschichte aller bisherigen Gesellschaft ist die Geschichte von Klassenkämpfen.”

dem Bürgertum seine Anklage verlesen wird, um es dann am Ende dieses Kapitels mit einem donnerndem Paukenschlag im Geiste zu zerschmettern:

Mit der Entwicklung der großen Industrie wird also unter den Füßen der Bourgeoisie die Grundlage selbst hinweggezogen, worauf sie produziert und die Produkte sich aneignet. Sie produziert vor allem ihren eigenen Totengräber. Ihr Untergang und der Sieg des Proletariats sind gleich unvermeidlich.

mit dieser im Gewand eines mathematischen Beweises daherkommenden Behauptung war der Grundstein gelegt zu dem, was später als “historischer Materialismus” den Rang einer Wissenschaft behauptete. Wer dem widersprach, hatte mit Konsequenzen zu rechnen, die ernster waren, als die Inquisitio specialis in Folge ketzerischer Reden oder Häresie in den Hochphasen der Heiligen Inquisition!

Den eigentlichen Gehalt der Lehre von Marx brachte Prof. N. S. Arsenjew in Iwan Iljins 1930 erschienenen “Welt vor dem Abgrund” auf den Punkt. Er schrieb damals:

Der Bolschewismus ist in erster Linie eine Weltanschauung, die Gott und die Seele leugnet. Nicht deshalb nur leugnet er die Religion, weil sie von ihm als eine Verbündete seiner politischen und sozialen Gegner aufgefaßt wird, d. h. nicht nur aus taktischen, praktischen Gründen, sondern absolut, an und für sich. Die Kraft und die Wucht des Bolschewismus besteht darin, daß er mehr als ein bloßes politisches und soziales Programm ist: er ist Weltanschauung, und diese Weltanschauung ist grundsätzlich antireligiös, nicht bloß irreligiös, d.h. indifferent der Religion gegenüber, sondern direkt feindselig der Religion.

Der Kommunismus ist ein zielbewußter Plan, der darauf hinausläuft, sich auf Erden ohne Gott, ohne Anerkennung jeglicher höheren, absoluten Bindungen, sei es religiöser oder moralischer Art, einzurichten; daher ist aggressiver Unglaube sein Wesenszug. Das ist der Kernpunkt der bolschewistisch-kommunistischen Weltanschauung: Bolschewismus und Gottesglauben sind grundsätzlich unverträglich miteinander. Dies wissen, dies gestehen und verkündigen laut die Bolschewiken; darin sind sie vollkommen einmütig. “Die Religion und der Kommunismus sind unversöhnbar untereinander, ebenso theoretisch wie auch praktisch”, schreiben z.B. Bucharin und Preobrashenski in ihrem “ABC des Kommunismus”. —Gott ist, nach einem Ausdruck Lenins, “der Erzfeind der kommunistischen Gesellschaft”.

“Jede religiöse Idee”, schreibt Lenin in seinem bekannten Briefe an Gorkij — “jede Idee von irgendeinem Gott, ja sogar jedes Kokettieren mit solchen Gedanken ist eine unaussprechliche Gemeinheit, die nieder trächtigste Infektion”.1) und diese Überzeugungen werden immer von neuem, unermüdlich eingeschärft. “Die Religion und der Kommunismus” — so lesen wir z.B. im bolschewistischen Sammelwerke “Antireligiöse Propaganda unter den Frauen”2) —”sind zwei sich feindlich gegen überstehende Mächte, zwei Welten, die in einem unversöhnlichen Kampfe begriffen sind, zwei Feinde, von denen der Kommunismus nie seine Hand der Religion reichen wird” …

Brillante Analysen wie diese stammten von Russen, die, um dem Terrors der Bolschewiken zu entkommen, ins Ausland geflohen waren, nachdem ihr Kampf zur Verteidigung des Heiligen Russland gegen die Rotfaschisten gescheitert war.

Zur Würdigung dieser Helden, die heute auf unserer Seite stünden, wenn sie noch lebten, dieses Video:

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